Zullwil

Zullwil liegt im Schwarzbubenland/SO, im Zentrum des Gilgenbergtales. Die Gemeinde zählt rund 600 Einwohner. 

Abseits vom grossen Verkehr, an der Verbindungsstrasse vom Laufental nach Liestal befindet sich das Dorf auf ca. 590 m.ü.M. Gut vernetzt mit dem öffentlichen Verkehr sind die SBB-Stationen Laufen und Grellingen in kurzer Zeit erreichbar. Südlich des Dorfes steht unser Wahrzeichen, das Schloss Gilgenberg. Zullwil hat sich vom ursprünglichen Bauerndorf zu einem attraktiven Wohnort im Grünen entwickelt.

Die Gewerbebetriebe von Zullwil bieten modernste Arbeitsplätze an. Restaurant, Wochenend-Lädeli, landwirtschaftliche Produkte direkt ab Hof – das finden Sie bei uns.

Verschiedene Vereine tragen zum kulturellen Leben im Dorf bei. Angebote für Freizeitbeschäftigungen sind auch vorhanden. 


Geschichte

Verschiedene Funde deuten darauf hin, dass auf der Portiflue bereits während der Bronzezeit und der Römerzeit eine Höhensiedlung bestanden haben muss. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1152 unter dem Namen Zolwilre. Später erschienen die Bezeichnungen Zulwilr (1386) und Zullwil (1453). Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Personennamen Zullo oder Zollo zurück und bedeutet somit Hofsiedlung des Zullo/Zollo.

Seit dem Mittelalter war Zullwil Teil der Herrschaft Gilgenberg unter den Freiherren von Ramstein. Diese Herrschaft wurde 1527 vom Schlossherrn Hans Imer für 5900 Gulden an die Stadt Solothurn verkauft, welche das Gebiet in eine Vogtei umwandelte. Danach herrschten bis zur Französischen Revolution solothurnische Vögte auf der Burg Gilgenberg, die 1798 von den Bauern niedergebrannt wurde. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Zullwil während der Helvetik zum Distrikt Dornach und ab 1803 zum Bezirk Thierstein.

Gemeindedaten


  • Gesamtfläche 363 ha
  • Höhe 592 Meter über Meer
  • 655 Einwohner per 01.08.2016
  • davon 77 Ausländer
  • 296 Haushaltungen
  • 180 ha Bürgerland
  • 143 ha davon sind Wald
  • 1805 Bürger
  • 182 davon sind ansässig
  • 1623 davon sind auswärtig wohnend


Ortsplan

Quelle: maps.search.ch

Bilder der Region