Z wie Zullwil, 850 Jahre Zullwil, 2002
 
 

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Zullwil

  • gehört zum Bezirk Thierstein Kanton Solothurn
  • grenzt an die Gemeinden Breitenbach, Fehren, Meltingen und Nunningen
  • ist mit 363 ha die dritt kleinste Gemeinde im Bezirk Thierstein. Von den 363 ha sind 37 ha Bürger- land und 143 ha Bürgerwald
  • liegt 592 m über dem Meeresspiegel

 

Bezirk Dorneck/Thierstein

Bevölkerungsstatistik Zullwil

  • In Zullwil leben 2002: 587 Personen

  • Weltweit gibt es 1588 Zullwiler BürgerInnen davon leben 217 BürgerInnen in Zullwil

 

Geschichtlicher Rückblick

 

12. Jahrhundert

Das Schloss Ramstein wird auf bischöflich baslerischem Boden erbaut.

1150

Die Stammfeste der Ramsteiner wird von Basel zerstört.

1152

Am 29. Juli 1152 stellt König Friedrich I. (1152–1190) in Ulm eine Urkunde für das Benediktinerkloster Beinwil aus. Damit nimmt der König das Kloster und seine Besitztümer unter seinen königlichen Schutz.
Hier erscheint erstmals in einem schriftlichen Dokument der Dorfname Zullwil in der Form von “Zolwilre”.

1303

Das Schloss Ramstein wird von Baslern angegriffen und zerstört. Es ist anzunehmen, dass der Bau der Burg Gilgenberg mit diesem Ereignis in Beziehung steht.

1312

Das Schloss Gilgenberg wird erstmals urkundlich genannt: Gilienberc

1315

findet man den Namen Gilgenperg 1472 nennt man es Lilienmons

1356

Das Schloss Gilgenberg wird durch das Erdbeben von Basel schwer beschädigt.

1459

Rudolf von Ramstein stirbt. Sein Erbe geht auf seinen unehelichen Sohn Hans Bernhard über. Dieser nennt sich Hans Bernhard von Gilgenberg.

1481

Der Kanton Solothurn wird in den Bund aufgenommen.
Wie Neu-Thierstein wird auch die Herrschaft Gilgenberg im Solothurner Bundesbrief von 1481 in den eidgenössischen Hilfskreis eingebunden. Die Bezirke Dorneck und Thierstein gelangen erst 1522 zum Kanton Solothurn.

1499

Schlacht bei Dornach. Ramstein wird von Solothurn besetzt. Nach Friedenschluss geht sie wieder an die Ramsteiner zurück.

1519

Hans Imer, Sohn von Hans Bernhard, stiftet wertvolle Glasgemälde der Kirche Meltingen.

1527

Hans Imer verkauft Burg und Herrschaft Gilgenberg zusammen mit Meltingen, Nunningen und Zullwil samt allen Leuten für 5‘900 Gulden an Solothurn.

1798


Einfall der Franzosen.
Die Burg Gilgenberg wird als Zeichen der Aristokratie und Unterdrückung verbrannt.
Zullwil befindet sich nicht mehr in der Vogtei Gilgenberg sondern im Bezirk Thierstein.

1803

Mediationsverfassung. Durch die Mediationsverfassung werden die Kantone wieder hergestellt und Solothurn erhält 5 Oberämter.

1840

In der Holle kommen Kistengräber und zwei Skelette zum Vorschein, das eine in einer Steinkiste und das andere in freier Erde.

1849

Zullwil erhält eine Post.

1860

Die damalige Kirche wird abgerissen und durch eine neue ersetzt.

1898

Einführung der Telegrafenstation.

1907

Elektrische Beleuchtung.

1908

Anschluss an das Stromversorgungsnetz der Elektra Birseck.

1917

Telefonortsnetz mit Handzentrale.

1921

Beginn der Ausbeutung des Steinbruchs „Kalchirank“.

1930

Die Ruine Gilgenberg wird auf Kosten des Staates für ca. Fr. 30 000.- renoviert.

1935

Mit dem Regierungsratsbeschluss Nr. 5106 und demjenigen vom 21.12.1943 werden folgende drei archäologische Fundstellen, die sich in unserer Gemeinde befinden, geschützt:
Holle: Frühmittelalterliches Gräberfeld
Portifluh: Bronze- und römerzeitliche Höhensiedlung
Gilgenberg: Mittelalterliche Burgruine

1939

Zullwil erhält anlässlich der Landesausstellung sein Gemeindewappen.

1941

Gründung der Stiftung Schloss Gilgenberg.
Ein weiterer archäologischer Fund auf der Holle:
Bei der Verbreiterung der Strasse in der Nähe der Holle werden zwei Skelette gefunden.

1950

Am Osthang unter dem Felsen der Portifluh wird eine schüttsteinartig ausgehauene Steinplatte gefunden. Untersuchungen ergeben, dass die nach Norden abfallende Oberfläche künstlich terassiert wurde. Ein deutliches Zeichen für die Besiedlung der Portifluh.

1952

Bei Ausbau der Strasse von Zullwil nach Nunningen kommen wieder Gräber aus der Völkerwanderungszeit zum Vorschein.

1954

Die Bürstenfabrik stellt ihren Betrieb ein.

1971

Das frühbarocke Pfarrhaus wird aussen saniert.

1982

Theo Fuog meldet einen weiteren, insgesamt den fünften, Grabfund auf der Holle.

2002

28. – 30. Juni Dorffest anlässlich des 850. Geburtstags von Zullwil

 

Impressionen

 

Grenzpunkt "4-Ländereck"Kaltbrunnental


Grenzpunkt „4-Ländereck“ Kaltbrunnental

Brücken verbinden - Kaltbrunnental

Brücken verbinden - Kaltbrunnental

Mühle

Mühle

 

Schulanlage March / Meltingen-Zullwil

Schulanlage March / Meltingen-Zullwil

Zullwil von Westen

Zullwil von Westen

Zullwil Nord

Zullwil-Nord

Post wurde leider geschlossen

wurde leider geschlossen

Mitteldorf

Mitteldorf

Lehengarten / Bündtenacker

Lehengarten / Bündtenacker

Hauptstrasse Oberdorf

Hauptstrasse Oberdorf

Oberkirch

von Oberkirch Richtung Süden

von Oberkirch Richtung Süden

Die grösste Eiche auf Gemeindebann

Die grösste Eiche auf Gemeindebann

Banntag in Zullwil

Banntag in Zullwil

blühen auch bei uns

blühen auch bei uns

Blumenschmuck im Dorf

Blumenschmuck im Dorf

Blumenschmuck vor dem Gemeindehaus

Blumenschmuck vor dem Gemeindehaus

Silberdistel - einzigartig schön

Silberdistel - einzigartig schön

Weihnachtsstimmung

Weihnachtsstimmung

Winter im Dorf

Winter im Dorf

Ilgen- Ursprung für unser Gemeindewappen

Ilgen- Ursprung für unser Gemeindewappen

Bild von 1798 Geissenvogtei Zullwil

Bild von 1798 Geissenvogtei Zullwil

Ruine Gilgenberg vor der Restauration

Ruine Gilgenberg vor der Restauration

nach der Restauration

nach der Restauration

Innenraum der Ruine

Innenraum der Ruine

Ibachfälle

Ibachfälle

Geissfluh

Geissfluh

Portifluh

Portifluh

Zullwil von der Portifluh

Zullwil von der Portifluh

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